Ein Symptom ist immer nur eine Wirkung im Äußeren. Deshalb ist es
häufig auch so schwierig, die Angst mit Konfrontationstherapien zu bewältigen.
Allein Disziplin und Willenskraft reichen nicht aus. Sie bekämpfen damit immer nur die äußeren Auswirkungen.
Möglicher Nährboden von Ängsten aus der Entwicklungsgeschichte:
• Spannungen, Gewalt in der Familie • Alkoholismus der Eltern • gestörte Mutterbeziehung • Bestrafung durch Liebesentzug/Schuldzuweisungen • Verlust des Urvertrauens • Gefühl der Einsamkeit in der Kindheit • Gefühl des „Nicht dazu Gehörens“ • Gefühl des „nicht willkommen Seins“ • ständige Verlustangst schon als Kind • das Gefühl der Wertlosigkeit • extreme Überbehütung (Eltern machen ihre Kinder zu ihrem ganzen Lebensinhalt) • Erziehung durch angstbetroffene Eltern • allein auf Leistung orientierte Erziehung
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