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All diese Aussagen treffen nicht den Kern von Angstzuständen und sind
für Betroffene nicht umsetzbar.
Nehmen Sie Anteil an seinen Therapien. Lesen Sie Bücher über Angst. Zeigen Sie dem Betroffenen, dass Sie versuchen, ihn in seiner Probelematik anzunehmen.
Angstattacken sind ein ständiges Suchen nach Sicherheit. Geben Sie dem Betroffenen diese Sicherheit, die er braucht, indem Sie nachfragen, ob er sich in bestimmten Situationen gut fühlt etc..
Wir wissen, dass diese Anteilnahme eine große Belastung für die
Angehörigen darstellen kann. Wir können Ihnen nur raten: Bleiben Sie im
Gespräch mit dem Betroffenen, nehmen Sie ihn ernst in seiner Angst und geben Sie ihm Liebe und Zuwendung, die so wichtig sind für sein Wohlbefinden und
ein positives Mittel gegen die Angst sein können.
Auch Sie, die Angehörigen haben das Recht auf ein unbeschwertes Leben, und nur Sie können entscheiden, wie weit Sie Ihren Weg mit dem Betroffenen gehen wollen.
Machen Sie dem Betroffenen Mut, einen Weg aus der Angst zu finden. Zwingen Sie den Betroffenen nicht, sich Situationen auszusetzen, die er nicht aushalten kann, die eine
Panikattacke zur Folge haben könnten.
Wir wissen, dass viele Angstbetroffene – so gerne sie es wollten – nicht in eine mit Angst besetzte Situation gehen können, obwohl der Wille ganz stark in Ihnen ist.
Der Gedanke an die Panikattacke und an das damit verbundene Gefühl lässt den Betroffenen keinen Raum für Mut und schöne Gedanken.
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