„Ihr denkt, meine Ängste wären albern. Aber für
mich sind sie erschreckend echt! Ihr könnt mir helfen und mich beruhigen, wenn ihr nur versucht,
sie zu verstehen!“
Auf dieser Seite möchten wir Angehörige von Betroffenen ansprechen. Viele Angehörige sind mit der Situation überfordert und können
das "Unbegreifliche" nicht verstehen. Sehr viele Angehörige hoffen, sie wachen am nächsten Morgen auf und alles ist wieder "normal". Oder sie
nehmen die Angstsituation der Betroffenen hin und richten ihr eigenes Leben danach aus, ohne darüber zu sprechen, wie selbstverständlich.
Sie können helfen:
Üben Sie keinen Druck aus. Fragen Sie nach, was dem Betroffenen Angst macht, welche Situation ihm sehr schwer fallen oder unmöglich zu bewältigen sind.
Geben Sie ihm die Sicherheit, für ihn da zu sein, wenn er Sie braucht.
Stellen Sie keine Forderungen, die der Betroffene aus seiner Problematik heraus nicht erfüllen kann. Forderungen wie z. B.:
„Reiß dich zusammen“
„So schlimm ist das doch gar nicht“
„Jeder hat mal Angst“
„Du musst einfach immer wieder in die Angst hineingehen, dann vergeht sie von selbst“, usw. |
|
…… Seite1/3 |
|